Internet Initiative Mittelstand

Die starke Mitte - Im Web

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Hightech: Telefonanlagen von nfon

07.09.2009 von sebastianmanthey
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Willkommen zurück. Nach einer längeren Pause meldet sich die Internet Initiative Mittelstand mit einer Meldung aus dem Hightech-Bereich zurück.

Erst Anfang August konnte der Münchner Anbieter für webbasierte Telefonanlagen nfon die dritte Finanzierungsrunde abschließen. Das Startup beliefert vor allem mittelständische Unternehmen mit nfon Telefonanlagen. Das Investment beläuft sich auf einen hohen, einstelligen Millionen Betrag, wie es aus Unternehmenskreisen hieß. Die bestehenden Investoren Earlybird und der High-Tech-Gründerfonds investierten gemeinsam mit dem MIG Fonds als neuem Leadinvestor.

Nfon-Vorstand Jens Blomeyer sagte zur erfolgreichen Finanzierung: “In den letzten sechs Monaten ist unser Umsatz um rund 100 % gestiegen. Dieses rasante Wachstum überzeugt Investoren auch in Zeiten der Finanzkrise”.

Bleibt nur alles Gute für die Zukunft zu Wünschen. Auf das viele weitere mittelständische Unternehmen erfolgreich mit den Telefonanlagen von nf0n arbeiten können.

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Bundesjustizminsterium bietet juristische Mustertexte für Online-Shops

20.04.2009 von sebastianmanthey
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Die meisten Online-Shops gehören eher zu den kleineren Unternehmen. Eine Abmahnung oder gar ein Rechtsstreit führt so für die meisten Shop-Betreiber schnell in die Existenznot - Fehler kann man sich da nicht erlauben. Denn Konkurrenten und Mahnungsanwälte scheren sich nur wenig um die Existenznöte kleiner Shop-Betreiber.

Wer dem ganzen vorbeugen will braucht wasserdichte juristische Texte. Der Branchenverband BITKOM rät deshalb allen die geschäftliche im Internet zu tun haben, bei der Widerrufsbelehrung, aber auch bei einigen anderen juristisch wichtigen Texten, auf vorformulierte Mustertexte zurückzugreifen.  Beispielsweise bietet das Bundesjustizministerium seit 1. April per Download einen neuen Mustertext für die Widerrufsbelehrung  an, mit dem sich Shop-Betreiber wirksam schützen können. 

Juristische Fallstricke sind aber auch das Impressum und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Das Kleingedruckte wird dem BITKOM zufolge leider nicht oft genug beachtet. Mit einigen, kleinen Vorsichtsmaßnahmen seien Online-Shops aber vor Mahnungen weitestgehend sicher. Eine Übersicht über gern gemachte Fehler bietet die “Checkliste Onlinegeschäft” des Branchenverbandes BITKOM.

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Experten sehen Licht am Ende des Tunnels

16.04.2009 von sebastianmanthey
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Die wirtschaftliche Genesung soll nach Schätzungen des  Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung bereits Ende  2009 einsetzen - dieses Fazit zieht der Vorsitzende Klaus F. Zimmermann aus der Frühsjahrsanalyse seines Institutes. Von der Debatte um ein drittes Konjuntkturpaket, sowie weitere Steuersenkungen hält er jedoch wenig, da dies Unsicherheiten schaffe und die Staatsverschuldung weiter vorantreibe.

Das DIW rechnet bis zum Jahresende mit einer leichten Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage. Bis 2010 sieht das Institut eine leichte Erholung. “Am ehesten ist von einer sehr schwachen und langsamen Erholung auszugehen”, so DIW-Chef Zimmermann. Maßgeblicher Grund für die wirtschaftliche Erholung sein laut Institut einerseits die weltweiten Konjunkturprogramme. Zudem sprächen jedoch auch die sinkenden Rohstoffpreise und die dadurch sinkende Inflation für eine schrittweise Erholung der Weltwirtschaft.

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Bundesrat entscheidet über De-Mail

03.04.2009 von sebastianmanthey
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Heute entscheiden die Länder über die sogenannte “De-Mail”. Sie soll die E-Mail-Kommunikation sicherer und verbindlicher machen und die derzeitige unsichere Standard-E-Mail im Geschäftsverkehr und im Informationsaustausch mit Behörden ablösen. Der Ausgang der Abstimmung ist jedoch ungewiss. Ein heftiger Befürworter der De-Mail ist der Branchenverband BITKOM.

“Die De-Mail muss im Bundesrat eine Mehrheit finden. Die De-Mail wird E-Government ein großes Stück nach vorne bringen”, sagte der Präsident des Branchenverbandes August-Wilhelm Scheer.

Der Verband argumentiert, dass der neue Dienst  ein zuverlässiges Verfahren für die elektronische Kommunikation zwischen Bürgern, Unternehmen und Behörden biete. Die elektronische Kommunikation also auch vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen sicherer machen würde, beispielsweise indem die De-Mail eine beweiskräftige Versand- und Zustellbestätigung ermöglichen würde. Diese elektronische Form des Einschreibens wärevor allem bei Terminsachen hilfreich.

Allein durch das Wegfallend der Porto-, Druck- und Verpackungskosten könnten nach Berechnungen des Bundesinnenministeriums pro  1,4 Milliarden Euro Steuergelder gespart werden. “Die De-Mail spart Zeit und Geld. Die Kommunikation zwischen Bürgern und Behörden, Wirtschaft und öffentlicher Hand aber auch zwischen Wirtschaft und Bürgern wird durch die De-Mail verbessert“, so Scheer.

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Abwrackprämie bringt dem Mittelstand nur wenig

27.03.2009 von sebastianmanthey
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Gestern beschloss die Bundesregierung die Verlängerung der Abwrackprämie: eine genaue Zahl konnte zwar noch nicht genannt werden, doch hat sich die Große Koalition weitestgehend darauf geeinigt, die Prämie nicht über 2009 hinaus zu zahlen. Folglich fließen 1,5 Milliarden Euro + X  direkt oder über Umwege in die Kassen der Autobauer. Kein Wunder also das diese “en gros” jubeln.

Kritik hagelt es dagegen vom Mittelstand, dem Einzelhandel und dem DIHK. Sie bezweifeln die Effektivität der Konjunkturmaßnahme.  So sagte beispielsweise der Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand, Dr. Michael Fuchs, dass er die Maßnehme “nicht für zielführend” hielt. Die Autoindustrie sei bereits in den beiden Konjunkturpaketen mit insgesamt rund zwei Milliarden Euro gefördert worden. “Das muss reichen”, so Fuchs.

Von Seiten des Einzelhandels hieß es: “Die Autobranche wird mit Milliardenbeträgen subventioniert - zulasten des Einzelhandels. Besser wäre es, die Steuern kräftig zu senken, um den Konsum anzukurbeln.” Den deutschen Autobauern teurerer Marken wie Daimler, BMW und Porsche würde nach Einschätzung des DIHK die Prämie ohnehin nicht viel nützen - das Geld würde vielmehr ausländischen Kleinwagen-Herstellern zugutekommen - in Spanien, Italien oder Frankreich.

So bleibt der Eindruck, dass es sich bei dieser spontanen Entscheidung mehr um ein vorzeitiges Wahlgeschenk an die Bevölkerung als denn um eine effektive Bekämpfung der Wirtschaftskrise handelt. Freilich jubeln die Neuwagenkäufer. Fakt ist jedoch, dass den mittelständischen Unternehmen - die schließlich 99% aller deutschen Firmen bilden - viel zu wenig zu gute gekommen ist. Es bleibt also zu hoffen, dass die Bundesregierung auch in puncto mittelständsiche Wirtschaft bald in Fahrt kommen wird.

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